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TREBUR - Für echte Anhänger und Fans der Trewwerer Kerb war der Termin schon seit Jahresbeginn im Kalender markiert: Rund 500 Besucher konnten die Altkerweborsch im Äpplergarten vor den Toren Treburs zur Nachkerb begrüßen. Die Gäste kamen aus allen Richtungen, am Erlenhof bildeten sich lange Fahrradschlangen.

„Das Wetter passt, das wird gut heute Abend“, freute sich Altkerweborsch Andreas Wagner, nachdem die ersten Besucher eingetroffen waren.

Seit der Vereinsgründung im Jahr 1998 veranstalten die Altkerweborsch die Nachkerb, zum vierten Mal mittlerweile im Äpplergarten. „In dem Jahr, in dem ich Kerweborsch wurde, war Richi, also Reinhard Lukas, unser Kerwevadder“, erinnerte sich Wagner. Dadurch bestehe bereits seit dem Jahr 2000 eine enge Verbindung zwischen der Familie Lukas und den Altkerweborsch (AKB). Nach vielen Standortwechseln entschieden sich die Organisatoren, die Nachkerb fest in der Scheune des Äpplergartens zu veranstalten – mit Erfolg: Obwohl der Hof außerhalb liegt, verzeichnen die Veranstalter jedes Jahr neue 

Hitzige Duelle am Tischkicker

In diesem Jahr gab es sogar noch etwas mehr zu feiern: In diesem Jahr bestehen nicht nur die Altkerweborsch seit 20 Jahren, sondern genauso lange wird bereits Nachkerb gefeiert.

Hierfür hatten die Veranstalter die Band „Orange Box“ aus Mörfelden eingeladen. Die Musiker brachten die Stimmung mit ihren Rockhymnen in der Scheune schnell auf den Höhepunkt.

„Die Nachkerb hier ist einfach was ganz Besonderes“, erzählte Beate Gross, die mit ihren Freundinnen aus Nauheim kam. „Seit die die Nachkerb zum ersten Mal hier draußen gemacht haben, sind wir dabei – und es wird jedes Jahr noch besser“, lobte sie und auch Freundin Michaela stimmte zu: „Dass heute Orange Box hier ist, ist natürlich auch ein Knaller.“

Wer eine kurze Verschnaufpause vom Tanzen in der Äpplerscheune brauchte, der konnte zur späteren Stunde im Pavillon an einem großen Holzblock seine Treffsicherheit mit Hammer und Nagel testen. Auch am Tischkicker nebenan lieferten sich die Gäste hitzige Duelle.

Insgesamt 75 Mitglieder zählt der Verein der Altkerweborsch inzwischen. „Wir konnten im Laufe dieser Kerb vier neue Mitglieder gewinnen“, freute sich Wagner. Natürlich wurden diese auch gleich bei der Nachkerb eingespannt, denn beim Bonverkauf oder der Getränke- und Cocktail-Bar wurde jede helfende Hand gebraucht.

In der Vergangenheit verpflegten die Altkerweborsch ihre Gäste komplett, in diesem Jahr übernahm der Äpplergarten den Grill. „Wir haben von den Besuchern zuletzt die Rückmeldung bekommen, dass sie auch gerne einfach eine Brezel und Spundekäse gehabt hätten“, erläuterte Wagner. „Daher machen wir das in diesem Jahr, Getränke und Speisen gibt es im Äpplergarten. Ich denke, das ist eine prima Lösung für alle.“